Das Kleingartenwesen im Landkreis Bautzen hat eine über 100-jährige Tradition.

Am 19. März 1919 wurde die „Schrebergenossenschaft Bautzen“ gegründet.
Daraus hervor gegangen ist der „Verband der Garten- und Schrebervereine der Kreishauptmannschaft Bautzen“. 
Brauhaus

Mit der Gründung des „Territorialverbandes der Gartenfreunde des Landkreises Bautzen e.V.“ (TGLB) am 19. Mai 1990 wurde die Vereinsarbeit neu aktiviert.

77 KGV mit ca. 3.915 Parzellen sind derzeit Mitglied im TGLB. (Stand Januar 2020)

Die angeschlossenen Vereine verteilen sich wie folgt:

41 KGV in Bautzen mit 2.689 Gärten,

9 KGA in Wilthen mit 228 Gärten und

3 KGV in Bischofswerda mit 118 Gärten.

Auf die nachfolgend genannten Städte und Gemeinden verteilen sich die weiteren 24 Kleingartenvereine mit 881 Gärten:

Neukirch, Arnsdorf, Großhartau, Seeligstadt, Rammenau, Demitz-Thumitz, Sohland an der Spree, Schirgiswalde, Taubenheim, Großpostwitz, Singwitz, Kirschau, Obergurig, Königswartha, Großdubrau, Wetro, Daranitz, Neschwitz.

Die größten Anlagen:

KGV „Morgensonne“ in Bautzen mit 230 Gärten

KGV „Land in Sonne“ in Bautzen 215 Gärten.

Die kleinsten Anlagen:

KGV „Niederkainaer Straße“ in Bautzen mit 5 Gärten,

KGV „Am Hang“ (Hoyersw. Straße 22) in Bautzen mit 7 Gärten

KGV „An der Bahn“ in Seeligstadt mit 7 Gärten.

Die ältesten Kleingartenanlagen des Verbandes im Landkreis Bautzen:

KGV „Prießnitz“ Bautzen                                      Gründung 1893

KGV „Sonnenlehne“ Bautzen                             Gründung 1912

KGV „Am Taubenberg/Lehnteich“ Sohland      Gründung 1912

KGV „Erdenglück“ Bautzen                                 Gründung 1915

KGA „Abendsonne“ Bautzen                               Gründung 1919

KGA „Morgensonne“ Bautzen                             Gründung 1919

Kleingärten erfüllen ökologische, soziale sowie wirtschaftliche Aufgaben.

Sie sollten damit integraler Bestandteil des Grün- und Flächennutzungssystems einer Kommune sein.